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Oberstes Gremium der Stiftung Wohlfahrtspflege tagte als Gast des Marien-Hospitals

Stiftung Wohlfahrtspflege

Das SPZ ist eine ambulante Einrichtung für Kinder von null bis 18 Jahren mit Entwicklungsstörungen und chronischen Erkrankungen. Fachleute aus Medizin, Psychologie und Pädagogik untersuchen die jungen Patienten und stellen dann einen Plan für deren Behandlung auf, die ortsnah erfolgt. Zu den Partnern des SPZ gehören Schulen, Kindertagesstätten und weitere Einrichtungen. Kurz gesagt: Im SPZ geht es um die psychosoziale Entwicklung des Kindes. Die Spezialambulanz betreut pro Jahr etwa 5000 Patienten aus den Kreisen Wesel und Kleve sowie angrenzenden Regionen. Sie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art in Nordrhein-Westfalen.

Die Frühförderstelle leistet als rehabilitative Einrichtung Hilfestellung und gezielte Förderung für Kinder und deren Familien. Hier werden Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt betreut, deren Entwicklung verzögert ist, die behindert oder von Behinderung bedroht sind. Um sie kümmern sich Mediziner und Therapeuten. Das Leistungsspektrum umfasst heilpädagogische und medizinisch-therapeutische Maßnahmen sowie ein offenes Beratungsangebot für Eltern.

Vor der nichtöffentlichen Sitzung des Stiftungsrats fand eine Begehung statt. Von Seiten des Krankenhauses informierten Chefarzt Dr. Ullrich Raupp, Geschäftsführer Dr. Johannes Hütte und Robert Dahmen, stv. Geschäftsführer des Marien-Hospitals, die Gäste um Günter Garbrecht, den Vorsitzenden des Stiftungsrats.

Die Stiftung Wohlfahrtspflege fungiert als Sozialstiftung des Landes und fördert soziale Einrichtungen und Projekte in frei-gemeinnütziger Trägerschaft. Der Stiftungsrat als höchstes Gremium der Organisation entscheidet, was gefördert wird und in welcher Höhe. Die Stiftung schüttet nach Angaben von Geschäftsführer Killewald jährlich zwischen 22,5 und 26 Millionen Euro aus. Ihre Einnahmen stammen aus den Erlösen der Spielbanken und des Glücksspiels (Lotto etc.). Seit ihrer Gründung 1974 habe die Stiftung über 800 Millionen Euro für soziale Zwecke vergeben, so Killewald. 

In Wesel hielt der Stiftungsrat seine insgesamt 199. Sitzung ab. Ihm lagen 31 Anträge mit einem Fördervolumen von 10,7 Millionen Euro zur Beratung vor. Dabei ging es u.a. um die Themenfelder Pflege, Behinderteneinrichtungen und Flüchtlingshilfe.

Wesel, 09. Juni 2016