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Spezialisten informieren über den schonenden Gelenkersatz bei Hüfte und Knie

Kunstgelenk Die Arthrose des Knie- und Hüftgelenk zählt zu den häufigsten Erkrankungen des menschlichen Bewegungsapparats. Sie führt zu Schmerzen mit Bewegungseinschränkung und somit zum Verlust von Mobilität und Lebensqualität. Durch den Einsatz von Kunstgelenken kann diese Verschleißerkrankung erfolgreich behandelt werden. In Deutschland werden jährlich ca. 380.000 Kunstgelenke des Hüft- und Kniegelenkes zum Ersatz eines verschlissenen Gelenkes eingesetzt.

In einem Vortrag mit dem Titel „Behandlung der Arthrose des Hüft- und Kniegelenks mit schonenden Kunstgelenken“ zeigen Ärzte des zertifizierten Endoprothetik-Zentrums am Marien-Hospital, wann der Einsatz eines Kunstgelenks angezeigt ist und welche modernen, schonenden Verfahren eingesetzt werden sollten. Hierzu gehört der Ersatz des Hüftgelenkes in der minimal-invasiven AMIS-Technik, der in hoher Frequenz am Marien-Hospital durchgeführt wird. Die Klinik ist mittlerweile Referenzklinik für diesen Eingriff. Zudem werden die Ärzte die Möglichkeiten des künstlichen Kniegelenkersatz mit bewährten Standardprothesen und patienten-individualisierten Knieprothesen darstellen.

Es referieren der Leiter des Endoprothetik-Zentrums, Dr. Levent Özokyay, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie, sowie Dipl.-med. Olaf Schmidt, Koordinator des Zentrums und Leitender Oberarzt der Klinik.

Die Vortragsveranstaltung findet am Mittwoch, 27. September 2017, 17 Uhr, im Haus der Gesundheit am Marien-Hospital statt (Pastor-Janßen-Str. 2).

Der Eintritt ist frei.