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Chefarzt informiert über Auswirkungen des Diabetes auf die Gefäße

Hinkelmann
Der Diabetes Mellitus ist eine Erkrankung, die immer mehr Menschen betrifft. Dabei ist die „Zuckerkrankheit“ nicht so harmlos, wie weithin angenommen wird. Vor allem für die Gefäße kann die Erkrankung ernste Folgen haben. Darüber informiert Dr. Jürgen Hinkelmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Marien-Hospital, in einem Vortrag am Donnerstag, 1. März 2018, 18.30 Uhr, im Haus der Gesundheit am Marien-Hospital (Pastor-Janßen-Str. 2) statt.

Beim Diabetes ist durch einen Insulinmangel (Typ I-Diabetes) oder eine Resistenz des Gewebes gegen Insulin (meist beim Typ II-Diabetes) der Stoffwechsel gestört und die Versorgung des Körpers mit Nährstoffen nicht mehr optimal. Es kommt zu Schädigungen der Augen, Nieren, Nerven und auch der Gefäße.

Bei Blutgefäßverengungen wird das Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, und es kann im schlimmsten Fall absterben. Die Schädigung der Nerven führt zu Ungleichgewichten in der Muskulatur, vor allem des Fußes. Die Folgen sind Fehlstellungen der Zehen und Gefühlsstörungen bis hin zur Gefühllosigkeit. Kommt beides zusammen, spricht man vom „diabetischen Fuß-Syndrom“. Im Ernstfall droht sogar das Absterben des Gewebes und im schlimmsten Fall die Amputation des Fußes.

Der Referent informiert darüber, wie dem diabetischen Fuß-Syndrom vorzubeugen ist bzw. wie es behandelt werden kann.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Wesel statt.

Der Eintritt ist frei.