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Zehn Jahre „Senologie im ART“: Dank der guten Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten wurde das Forum des Brustkrebszentrums am Marien-Hospital zum Erfolg

Daniela Rezek

Zum Zehnjährigen stellten international anerkannte Referenten dar, welche großen Fortschritte in der Behandlung von Brustkrebs in den vergangenen zehn Jahren gemacht wurden. „Wir haben in dieser Zeit in unserem Brustzentrum mehr als 2200 Frauen mit primärem Mammakarzinom behandelt“, sagte Dr. Rezek und betonte: „Von der Diagnostik über die Therapie werden die Patientinnen im Marien-Hospital hervorragend versorgt.“ Das sein ein großer Erfolg für die behandelten Frauen und ein Verdienst der hervorragenden Zusammenarbeit mit allen niedergelassenen Kollegen der Region, den Kooperationspartnern und dem Team des Marien-Hospitals.

Zertifiziert nach Onkozert
Das Brustkrebszentrum des Marien-Hospitals ist von der Deutschen Krebsgesellschaft nach Onkozert zertifiziert, das Kooperative Brustzentrum – hier ist das Marien-Hospital ein Standort – trägt das Zertifikat Ärztekammer Westfalen-Lippe.

Während der Jubiläumsveranstaltung von „Senologie im ART“ gaben die Referenten einen Ausblick auf die Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms. Prof. Dr. Ingrid Schreer (Kiel),  langjährige Präsidentin der European Society of Breast Imaging (2004-2006) und Initiatorin des Mammographie-Screenings in Deutschland, sprach über den Nutzen der Früherkennung von Brustkrebs. Prof. Dr. Christine Solbach, Leiterin Senologie / Brustzentrum und stellvertretende Direktorin der Goethe-Universität Frankfurt und Inhaberin des 1. Deutschen Lehrstuhls für Senologie, beschrieb die Entwicklung der Brustkrebs-Therapie in den vergangenen zehn Jahren.

Weiterentwicklung der Mammographie
Kooperationspartner Claus Kölzer, Radiologe am Marien-Hospital,  stellte die Entwicklung der Brustkrebsdiagnostik in der Region dar und präsentierte dabei Daten aus dem Kreis Wesel. In seiner auf die Früherkennung von Brustkrebs spezialisierten Praxis ließ der Weseler Radiologe 2015 neue Geräte installieren, z.B. für die Tomosynthese. Dabei handelt es sich um eine neuartige Weiterentwicklung der klassischen Mammographie, mit deren Hilfe die Früherkennung von Brustkrebs und Vorstufen deutlich gesteigert werden kann.

Chefärztin und Gastgeberin Dr. Daniela Rezek beschrieb die Entwicklung der senologischen Klinik am Marien-Hospital in den vergangenen zehn Jahren. Ihre Schwerpunkte: operative  Techniken, Wiederherstellung der Brust nach Amputation und Implementierung komplementärer Methoden (z. B. Naturheilverfahren) im Bereich der Chemotherapie.

Kooperationspartnerin Dr. Angelika Neuber (Pathologie Wesel) beschloss ihren Beitrag mit den Worten: „Die Pathologin hat immer recht“. Der Abschlussvortrag befasste sich mit der Entwicklung der Pathologie im Kreis Wesel – von Andreas Vesalius bis zu neuen genetischen Markern. 

Wesel, 31. August 2016