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„Das schwache Herz“: Ärzte informieren mit Patientenseminar zur Herzwoche

Herzmodell Zum Hintergrund der Aktion weist die deutsche Herzstiftung darauf hin, dass die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) eine ernste Erkrankung ist, an der in Deutschland nach Schätzungen von Experten zwei bis drei Millionen Menschen leiden. „In der Kardiologie des Marien-Hospitals gehört die Herzschwäche zu den Hauptdiagnosen“, sagt Chefärztin Prof. Tiefenbacher. Es gibt zwei Formen der Erkrankung: Die akute Herzschwäche führt zu einem plötzlichen Leistungsabfall, die chronische entwickelt sich schleichend und oft unbemerkt. „Patienten mit Herzschwäche haben eine schlechtere Prognose als Krebskranke“, sagt Prof. Tiefenbacher. „Hinzu kommt, dass Herzschwäche oft mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität einhergeht.“

Atemnot und Leistungsschwäche
Herzschwäche führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut und folglich mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Dadurch werden auch andere Organe geschädigt. Typische Beschwerden sind Herzrhythmusstörungen, Atemnot, Leistungsschwäche und Wasser in den Beinen. Im schlimmsten Fall kommt es zum plötzlichen Herztod. Herzschwäche ist die Folge anderer Erkrankungen, vor allem von Herzinfarkt und Bluthochdruck. Das Marien-Hospital hat als eine der ersten Kliniken deutschlandweit eine eigene Sprechstunde für Patienten mit Herzschwäche eingerichtet und beschäftigt eine Krankenschwester, die speziell Betroffene und Angehörige berät. Bei der Therapie helfen neben neu entwickelten Medikamenten auch Schrittmacher und Defibrillatoren unterschiedlicher Art, die im Marien-Hospital eingesetzt werden. 

Ziel der Herzwoche 2017 ist es, die Öffentlichkeit auf die Gefahren der Herzschwäche aufmerksam zu machen und für einen herzschonenden Lebensstil zu werben. Dazu zählen gesunde Ernährung, maßvolles Ausdauertraining sowie der Verzicht auf Rauchen und Alkohol. Was ratsam und was machbar ist – dazu geben die Experten des Marien-Hospitals umfassend Auskunft.