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Der psychologische Dienst

Ziele und Aufgaben

Patientinnen und Patienten leiden nicht selten unter Ängsten, depressiven Verstimmungen und anderen psychischen Belastungen. Wenn deren Abklärung dringlich ist, wird der psychologische Dienst zur diagnostischen und therapeutischen Mitbehandlung hinzugezogen.

Beispiele für Problemstellungen und Beratung

  • Krise nach einer Diagnose (z.B. Diabetes mellitus)
  • allmähliche Akzeptanz der Erkrankung
  • Furcht vor Operationen (z.B. Schilddrüse)
  • Strategien zur Verringerung der Ängste
  • Mutlosigkeit bei körperlichen Einschränkungen (z.B. Lähmung)
  • Neubewertung der Folgen
  • Psychosomatische Beschwerden (z.B. Magenkrämpfe)
  • Analyse unbewältigter Konflikte
  • Suizidversuch (z.B. bei Rat- und Hilflosigkeit)
  • Stabilisierung von Selbstvertrauen und Zuversicht
  • Depressionen (z.B. nach Prognose Krebs)
  • Erarbeitung neuer Lebensperspektiven
  • Persönliche Probleme (z.B. Trauer)
  • Entwicklung hilfreicher Sicht- und Verhaltensweisen 

Art und Form der Mitbehandlung

Die Mitbehandlung erfolgt auf Wunsch des Patienten oder auf Vorschlag des Stationsarztes. Sie verläuft in Form einer Krisenintervention oder Kurzzeittherapie, auch in Verbindung mit Entspannungsübungen. Eine gewünschte ambulante Weiterbehandlung umfasst einige Kontakte und bereitet in der Regel eine längere Therapie durch eine psychologische Praxis oder Beratungsstelle vor.

Als Interventionsverfahren werden bevorzugt:

  • kognitive Verhaltenstherapie
  • Gesprächspsychotherapie
  • Entspannungstrainings (Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung)

Weitere Aufgaben

Der psychologische Dienst kann auch vom Krankenhauspersonal sowie von Auszubildenden in Anspruch genommen werden, zum Beispiel bei arbeitsspezifischen Problemstellungen oder bei privaten Belastungen.

Flyer zur Psycho-Onkologie
(bitte aufs Bild klicken)